Pflanz- und Pflegeanleitungen
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Flammenblumen lassen Ihren Garten in Farben baden
Liebhaber des Phloxes, der auch unter dem Namen Flammenblume bekannt ist, sind wahrhaft berauscht von dem Meer aus Blüten, die ihre Lieblingsblume von März bis Oktober in ihren Garten zu zaubern vermag. Die Gartenbesitzer haben die Wahl zwischen einjährigen und mehrjährigen Sorten. Dabei gibt es nicht nur bodendeckende Arten wie die meisten einjährigen, sondern sogar Exemplare, die eine Höhe von bis zu 1,40 erreichen können, was besonders viele Gestaltungsmöglichkeiten offen lässt. So sind Phloxe sehr beliebt – als Bodendecker in Staudenbeeten und zu Füßen von Sträuchern und Bäumen. Besonders in Kombination mit immergrünen Stauden und Gehölzen, wie Süßgräsern, Buchs und Koniferen kann man so farbenfrohe Kompositionen schaffen. Die Wuchs- und Blühdichte des Phloxes schafft dabei den Eindruck eines farbigen Gewebes, das mit den grünen Flächen der Nachbarpflanzen schöne Bilder zeichnet. Freunde von Steingärten verwenden gerne etwas höher wachsende, polsterförmige Phlox, wie den _Phlox subulata_ oder auch _Phlox douglasii_ 'Crackerjack', um Farbe in den Steingarten zu zaubern. Dabei wirken vor allem farbenfrohe Phloxe, wie der rosafarbene _Phlox paniculata_ in Kombination mit dem zarten, weißen Schleierkraut sehr schön.
Fuchsien als Blickfang
Fuchsien sind schon als Wildpflanzen mit etwa 100 verschiedenen Arten äußerst vielfältig, aber mit inzwischen über 7000 Zuchtformen sicherlich eine der am meisten gezüchteten Arten weltweit. Kein Wunder also, dass auch ihre Wuchsformen sehr verschieden sein können. Von der wenige Zentimeter hohen und gelb blühenden Fuchsia procumbens bis hin zur pink-violett blühenden Baumfuchsie Fuchsia excorticata. Diese kann in Ihrer neuseeländischen Heimat zu einem stattlichen 10m hohen Baum anwachsen. Der überwiegende Anteil der wild lebenden Fuchsien stammt aus Mittel- und Südamerika, dort wachsen Sie meist in küstennahen, feuchten, halbschattigen und kühlen Regionen. Das bedeutet, dass sie sich auch extremsten Witterungsbedingungen angepasst haben. Möchten Sie also Fuchsien in Ihrem Garten anpflanzen, sollten Sie sich auf solche winterfesten, oft auch Freilandfuchsien genannte Arten konzentrieren. Das schöne Spiel von Kron- und Kelchblättern ist den meisten Fuchsienarten gemein. Oft genug sind beide Blütenblattarten verschieden gefärbt, was die Blüte besonders attraktiv macht. Winterfeste Stauden sind zum Beispiel die zartrosa/weiß gefärbte Freilandfuchsie Annabel, die weiß/blaue Blue Sarah, oder auch die pink/weiße Fuchsia magellanica „Madame Cornelissen“.
Kräuter schmücken jeden Garten
Kräuter sollten in keinem Garten fehlen und finden auch auf fast jedem Balkon einen geeigneten Platz. Mit dem Anbau von Gartenkräutern kommen auch noch ungeübte Hobby-Gärtner sehr gut zurecht. Fast all unsere typischen Gartenkräuter/Küchenkräuter stammen von sehr alten Kulturpflanzen ab. Daher verfügen sie über gute Wachstumseigenschaften, sind robust und leicht zu ziehen. Zwei Dinge sind für den kleinen Kräutergarten sehr wichtig: Standort und Boden. Die meisten Kräuter sind sonnenhungrig. Die Kräuter sollten also an einem Platz gesät und gepflanzt werden, wo sie mindestens einen halben Tag lang Sonne bekommen. Der Boden sollte eine gute Krümelstruktur haben, einen hohen pH-Wert von etwa 6 bis 6,5, gut durchlässig und ausreichend aufgelockert sein. Untergemischt werden können Kompost oder Torf. Sonnenplätze erfordern eine regelmäßige Bewässerung des Bodens. Allerdings haben die verschiedenen Kräuter unterschiedliche Ansprüche an die Bewässerung. Daher ist ein Kräuteranbau, der die Wasserbedürfnisse der Kräuter berücksichtigt, besonders erfolgreich. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sehr durstige Kräuter wie Wasserminze, Minze, Brunnenkresse, Zitronenmelisse, Dill, Schnittlauch und Petersilie können an einem Standort gepflanzt werden, der feuchter ist. Die mediterranen Kräuter wie Rosmarin, Salbei oder Lavendel mögen es eher trocken und können somit an einen trockenen Standort gesetzt werden. Alle anderen Kräuter werden normal regelmäßig gewässert. Ist der Boden gut durchmischt, mit etwas Sand durchsetzt, dann kommen auch alle Kräuter bei gemeinsamer Pflanzung gut zurecht.
Wie versorge ich Zimmerpflanzen während eines kurzen Urlaubs?
*Auch diejenigen, die gern und öfters in den Urlaub fahren, möchten zumeist nicht auf Zimmerpflanzen verzichten. Doch wer nicht Familie oder Freunde zum Gießen greifbar hat, muss sich etwas einfallen lassen, damit die Pflanzen die Abwesenheit überleben.*
Lupinen, gut für den Garten und seine Bewohner
Schönheit und Nutzen in einer Pflanze, geht das? Ja, das geht! Denn mit den schönen Lupinen erfreuen Sie nicht nur Ihre Augen, sondern haben noch einen Bodenverbesserer par excellence in Ihrem Garten. Denn Lupinen gehören zu den Hülsenfrüchten und sind daher mit den Erbsen genauso verwandt wie mit der Erdnuss. Genau wie andere Hülsenfrüchte gehen auch die unterirdischen Knöllchen der Lupinen eine Lebensgemeinschaft mit Bodenbakterien ein. Diese Bakterien produzieren erhebliche Mengen an Stickstoff und reichern damit den Boden mit diesem für sehr viele Pflanzen so wichtigen Stoff an. Außerdem sind die Wurzeln der Lupinen dafür bekannt, dass sie sehr kraftvoll und wuchsfreudig sind. Dadurch lockern sie schwere Böden erfolgreich auf – auch für Folgepflanzungen.
Pflanzen-Giganten mit Stil und Charme
Die Feiertage sind vorüber, der Christbaum gehört der Vergangenheit an – plötzlich haben wir wieder richtig viel Platz im Wohnbereich. Und Sehnsucht nach Grün! Jetzt ist der richtige Moment, einen „Zimmerbaum“ anzuschaffen – oder vielleicht gleich mehrere?
Gemüse für ungeduldige Gärtner: Sprinter im Gemüsebeet
*Sie wollen eigenes Gemüse ernten und zählen nicht zu den geduldigsten Gärtnern? Die hier vorgestellten Arten sorgen für einen raschen Ernteerfolg ohne aufwändige Pflege. Also dann: Auf die Beete, fertig, los – und in ein paar Wochen schon genießen.*
Die Tomate - Aroma, Schönheit und Genuss in eins
Sie ist der Star unter dem Sommergemüse. Tomaten kann man leicht aus Samen heranziehen; sie machen wenig Arbeit und schmecken einfach himmlisch – kein Wunder, dass sie bei Küchengärtnern, Gourmets und Spitzenköchen so beliebt sind.
Eisenkraut - Einpflanzen in ein Gefäß
Das Eisenkraut wird im Handel in zahlreichen Sorten in den verschiedensten Farbschattierungen angeboten (zum Beispiel in Weiß, Blau, Orange, Rosa-Violett). Für den Topf-Garten und für Balkonkästen eignen sich vor allem die kleineren Sorten, die hängend beziehungsweise kriechend wachsen. Wählen Sie ein Gefäß mit Abzugsloch, damit im Topf keine Staunässe entsteht. Bevor Sie frische Blumen- oder Balkonpflanzenerde aus dem Fachhandel in den Topf füllen, sollten Sie das Loch so abdecken, dass es nicht verstopfen kann.
Die Apfel-Minze: der samtige Riese im Kräuterbeet
*Die Gattung Mentha umfasst mittlerweile über 30 verschiedenen Arten. Eine Vielzahl davon ist auf natürliche Weise durch Zufall entstanden, andere wurden speziell gezüchtet. Durch weitere Züchtungen der Pflanze wird die Vielfalt stetig um neue Aromen wie Apfel, Erdbeere oder Orange erweitert.* Die Apfel-Minze ist eine Sorte davon. Diese spezielle Minze ist als Tee-Minze besonders beliebt, da sie ein sehr erfrischendes Aroma hat. Die Pflanze ist auch bei Kindern besonders beliebt. Kein Wunder: wer mag denn auch keinen Apfel?









